40 Jugendliche Aus Österreich, Spanien, Portugal, Wales und Frankreich wurden bei Trashore zusammengebracht.
Beachcleaning Dabei wurde nicht nur gesurft und gelernt. Das Ganze stand auch unter dem Zeichen Umweltschutz.
Das glückliche Lächeln eines Wellenreiters Aber natürlich wurde auch gesurft.
Baskenland und Portugal Und das Ganze vor malerischer Kulisse.
Ganz nebenbei Wurden auch Vorträge zu Biodiversität, Wellenentstehung und dem Leben eines Pro-Surfers besucht.
Eigentlich ein kleines Projekt Nimmt das Ganze doch eine größere Dimension an, wenn man 40 Leute aus unterschiedlichsten Ländern zusammenbringt.
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Nachhaltigkeit

Surfen, Strände retten, sich lieb haben

Travel, surf & save tomorrow - das EU-Projekt Trashore hat auch abgesehen von der Weltenrettung viel vor. Was wird sich umsetzen lassen?

von

Den ganzen Tag surfen, andere Kulturen kennenlernen und im Gegenzug den Strand säubern und der Natur gegenüber fair leben. Klingt wie ein schöner Sommer oder ein fairer Tausch. Ist jetzt aber vornehmlich ein EU-Projekt für junge Leute namens Trashore. Nomad Earth hat das Pilotprojekt zwei Wochen begleitet und präsentiert in den kommenden Tagen zwei Artikel hinführend auf die Präsentation auf der Murinsel in Graz am 17.11.

 

Anknüpfungspunkte gibt es für Nomad Earth viele. Ob nachhaltiges Denken und Verhalten bei Jugendlichen ankommt? Wie passen zusammengewürfelte Typen aus Wales, Portugal, Spanien, Frankreich und Österreich zusammen? Und weil der Genuss nicht zu kurz kommen soll, geht es auch um die Einsteigerfreundlichkeit beim Surfen. So bemühen wir uns, einen facettenreichen Einblick in die erste Version dieses Projekts zu bieten.

 

Vom einfachen Einfall zum nachhaltigen Austauschprojekt

 

Trashore geht ursprünglich auf eine Idee von Gernot Passath und einer Freundin zurück. Gemeinsam verbrachten die beiden einen Surftrip entlang der konstanten Wellen Frankreichs. Wenn es am Abend wieder zum Camp ging, sammelten sie so viel Müll wie möglich auf. Einfach so, als bewusster Mensch kümmert man sich schließlich um seine Umgebung. Während sie den Strand säubern, starrt ein kleiner französischer Junge sie an. Nach zehn Minuten Beobachtung hilft er ihnen. Nach einer Weile noch mehr Leute, einfach so. Geredet wurde wenig, alle Sprachen spricht man schließlich auch nicht.

 

Trotz der Sprachbarriere verstanden sich alle auf das Ziel der Säuberung des schönen Fleckchens. Von dieser Erfahrung motiviert, begann Trashore zu keimen. „Im Spaß meinten wir, wie die EU uns das Surfen finanzieren könnte,“ sagt Gernot Passath „bis sich die Idee mit viel ernsteren Anliegen verbinden ließ.“ Er stellte den Kontakt zu Martina Maria Linzer her, einer Expertin für internationale Jugendprojekte bei der Organisation „gain&sustain“ und die Idee kam in die Gänge.

 

Mit EU-Förderung zur geformten Idee

 

„Ich kann’s echt nicht glauben, dass die Idee so schnell diese Form angenommen hat“ gibt sich Passath mit weit aufgerissenen Augen ehrlich beeindruckt. An die 40 Teilnehmer wurden jetzt bereits zur zweiwöchigen Mission mitgenommen. In diesem Jahr war Trashore noch ein wenig Versuchsprojekt, das günstigerweise recht schnell auf die Beine gestellt werden konnte. Mit den Erfahrungswerten aus diesem Jahr sind für die folgenden Jahre noch mehr Tourstopps und Nationen für die Trips angedacht. Gernot Passath und Martina Maria Linzer sind auf jeden Fall motiviert.

 

Jetzt wird sich in der Nachbearbeitung zeigen, ob der Traum von Austausch, sauberer Umwelt und Liebe zum Sport funktioniert - das Motto von Trashore ist schließlich „Travel, surf & save tomorrow“. Aber schauen wir mal wie dieses Morgen wird.

Infobox

Trashore ist ein internationales Jugendprojekt mit dem Ziel der Bewusstseinsbildung in den Bereichen Umwelt und kulturelle Diversität. Jugendliche aus verschiedenen Erdteilen reisen der europäischen Küste entlang, lernen zu surfen und reinigen die Strände


Mehr über Trashore

Trashore - The Abstract
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